CPU und Komponenten upgradebar bei den maxi-modellen?

  • Hi,
    im Lenovo service manual für die 520er serie (Please login to see this link., p 87) ist beschrieben wie man die CPU wechselt, sie scheint also nicht angelötet zu sein und bietet daher wohl, über die üblichen RAM und Festplattenerweiterungen hinaus, eine potentielle upgrade-möglichkeit für die zukunft oder für leute denen die angebotene CPU nicht reicht.



    Mich würde interessieren ob es da eventuell sinn macht in 1-2 jahren komponenten zu erneuern und ob es vielleicht sorgar auch eine möglichkeit gäbe später Ivy Bridge CPUs zu verwenden?
    Was darf man denn da vom display und gehäuse bezüglich langlebigkeit erwarten?


    Könnte ich so meinem laptop nach, sagen wir 1-2 jahren, wieder auf ein ähnliches relatives leistungsniveau bringen wie heute und damit 1-2 jahre länger damit auskommen?


    Auch der HP 8560p lässt sich so upgraden, Please login to see this link. ,p 94
    Beim lenovo geht der prozessor bis maximal Intel Core i7 2920XM laut parts-list beim HP nur bis zum Intel Core i7 2820QM, kann sich das evtl noch ändern?
    Weiß hier irgendjemand wie das mit der verfügbarkeit ausschaut bzw in einem jahr ausschauen würde?

  • Trivial ist das CPU wechseln nicht, ich würde das zumidnest nicht probieren, wenn ich mich beim schrauben am PC nicht sicher fühlen würde. Gehen tut das aber vermutlich, geht bei vielen Notebooks, macht nur kaum jemand, weil die gewonnene Performance im Verhältnis zum Marktpreis einer CPU am oberen Ende des Leistungssprektrums meist vernachlässigbar ist,

    I hear you say "Why?" Always "Why?" You see things; and you say "Why?"
    But I dream things that never were; and I say "Why not?"


    —George Bernard Shaw (1856-1950)

  • Bin auch der Meinung, dass ein CPU upgrade bei aktuellen high end CPUs nicht wirklich sinnvoll ist. Viel interessanter wäre es wenn sich die Budgetmodelle upgraden lassen könnten. Hier könnte ein upgrading durchaus Sinn machen wenn die leistungsstärkeren CPUs in 1-2 Jahren erschwinglich geworden sind.

  • Ein anderes Problem ist das BIOS - dieses muss den Wechselprizessor auch unterstützen, tut es das nicht, ist das Gerät nicht benutzbar. Das ist bei aktuellen CPUs weniger das Problem, wenn man aber in Zukunft auf eine CPU, die vielleicht denselben Sockel verwendet upgraden will und das BIOS damit nichts anfangen kann, sitzt man vor einem großen Briefbeschwerer. :)

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    —George Bernard Shaw (1856-1950)

  • Ja ich stimme zu dass ein CPU-wechsel nur etwas für wirklich mutige sein wird aber ich bin mir sicher, dass es hier einige leute gibt die sich das durchaus zutrauen.

    Ein anderes Problem ist das BIOS - dieses muss den Wechselprizessor auch unterstützen, tut es das nicht, ist das Gerät nicht benutzbar. Das ist bei aktuellen CPUs weniger das Problem, wenn man aber in Zukunft auf eine CPU, die vielleicht denselben Sockel verwendet upgraden will und das BIOS damit nichts anfangen kann, sitzt man vor einem großen Briefbeschwerer. :)


    Das ist genau was ich eigentlich gehofft hätte hier zur erfragen, ob es nämlich hinweise darauf gibt, dass spätere CPU-modelle kompatibel sein könnten und ob Lenovo/HP auch interesse daran haben das offiziell zu unterstützen.

  • Das ist genau was ich eigentlich gehofft hätte hier zur erfragen, ob es nämlich hinweise darauf gibt, dass spätere CPU-modelle kompatibel sein könnten und ob Lenovo/HP auch interesse daran haben das offiziell zu unterstützen.


    Im Zweifel: Nein.


    Kein Unternehmen wird Zeit und Ressourcen in Entwicklungen stecken, die weniger als 1% seiner Kunden zugute kommt. Die Geräte werden alle passenden CPUs der aktuellen Generation unterstützen, die bei der Entwicklung bzw. während des Verkaufszyklus der jeweiligen Serie aktuell waren und dafür von den Ingeneuren vorgesehen wurden. Alles danach erfordert Zeit zum testen und entwickeln. Außerdem kann niemand garantieren, dass gewisse elektrische und thermische Eigenschaften künftiger CPUs problemlos mit für heutige Zustände konzipierten Geräten harmonieren werden.


    Bei einem Notebook kann ich auch nicht so ohne weiteres Kühlkonzept oder Mainboard tauschen und die anderen Komponenten weiterverwenden. Sprich: Alles was nicht in den technischen Unterlagen (Lenovo: PSREF, Hardware Maintenance Manuals; HP: QuickSpecs, Maintenance and Service Guides) steht, wird wohl auch nicht funktionieren.


    Nun ist die kommende Ivy Bridge Generation (Release vermutlich März/April 2012) wohl rückwärtskompatibel zur aktuellen Sandy Bridge Generation (siehe auch Please login to see this link.). Dort steht aber auch:


    Quote

    According to an article over at the Chinese hardware site, My Drivers, both a firmware and BIOS update will be required in order to ensure that your motherboard will be able to use a new Ivy Bridge CPU. Unfortunately, only the H61, H67, P67 and Z68 chipsets will be “Ivy Bridge-upgradable” with the Q65, Q67 and B65 chipsets being left behind (UPDATE: HM67, HM65, UM67, QS67, QM67 chipsets are also reportedly excluded from the update). However, it is important to note that, according to My Drivers, your motherboard must be equipped with the ME8 (management engine) firmware, which cannot be upgrade by the user. We are a little unclear on this requirement, but we suspect it has to do with Intel’s Active Management Technology and that most boards are already equipped.


    Even though an upgraded firmware and BIOS will allow most users to be compatible with Ivy Bridge CPUs, those users will still be lacking much of what Intel’s 7-series chipsets bring to the table such as native USB 3.0 and PCIe 3.0, but should be able to take advantage of Ivy Bridge’s much more powerful DX11 graphics.


    Hier geht es in erster Linie um Desktopchipsätze, Mobilplattformen sind wieder eine andere Baustelle. Vermutlich wird es dann auch ein Lenovo ThinkPad W530 und ein HP EliteBook 8570w mit Ivy Bridge geben. Für die Vorgängermodelle gibt es dann wohl nur mehr Bugfixes und keine neuen CPU-Codes mehr.

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    —George Bernard Shaw (1856-1950)