Rechnung auf Firma

  • Ich finde hier wird mit zweierlei Maß gemessen! :evil:


    Warum ist es kein Problem das ein Unimitarbeiter sich ein U:Book kauft um dann damit z.b. Literatur zu schreiben, die seine Studenten dann kaufen müssen? :?::?: Hier steckt ja wirklich Geld drin.....und es werden ja wohl keine "Unterrichts- und/oder für Forschungszwecke" sein wenn die Studenten diese Bücher dann um viel (für Studenten sehr viel) Geld kaufen müssen!? :thumbdown: Wenns kostenlose Ebooks gäbe wärs natürlich was anderes.... :rolleyes::rolleyes:


    Die meisten Studenten die arbeiten werden eh Ich-AGs sein. Da isses auch wursch wenn die Rechung auf ihren Namen rennt.....(und wenn man die Mwst. abzieht und vielleicht von der Einkommenssteuer was zurück bekommt wird ein Ubook erst richtig interessant :whistling::whistling: )



    P.S. wahrscheinlich setzen die diversen Mitarbeiter ihre U:Books auch steuerlich voll ab.....und können das dabei auch schlüssig argumentieren!? X(X(



    PP.S. Oder irre ich mich und die Mitarbeiter bekommen Dienstlaptops von der Uni? Wenn sie dann auf denen ihre Literatur schreiben würden wäre das die oberschweinerei!! :cursing::cursing::cursing:

  • Oder irre ich mich und die Mitarbeiter bekommen Dienstlaptops von der Uni?

    Kann ich nicht behaupten, bin aber auch nur geringfügig angestellt.
    Im Gegenteil, ich sitz vor einem alten P4 gewärmten Desktop mit Minimalausstattung.
    Öfters hab ich mir schon gedacht, dass ich mein privates Notebook mitnehme, um die Uni-Schnecke nicht verwenden zu müssen.
    Aber das mache ich schon aus Prinzip nicht!

  • Dienstlaptops sind so ne Sache...
    Natürlich bekommt man ein Arbeitsgerät, aber was das ist hängt komplett vom Institut ab. Hier bei mir meist Desktops die vielleicht nach 5 Jahren einmal erneuert werden (aber auch nur wenn Geld da ist, so toll sind die Budgets da nicht).
    Notebooks sind da selten - die beiden "Institutsgeräte" hier sind alte die von den Vorbesitzern geschenkt wurden, weil nicht mehr gebraucht. Die anderen von denen ich weiß sind über eingeworbene Drittmittel finanziert worden.


    Mein Notebook hab ich selbst gekauft und schreib's halt von der Steuer ab.

  • Stimmt, die diversen Institue kaufen oft kreuz und quer (und manchmal leider schlecht informiert). Heute zB habe ich einen 15,6" Asus Schminkspiegel (ich glaube K50ij) bekommen, der günstig mit Linux gekauft wurde um ihm ein Windows zu verpassen. Teilweise kann über die Fakultätsunterstützung auch eine Beschickung mit Standardsoftware für bestimmte Notebookmodelle erfolgen.


    Es gibt ja für Mitarbeiter die Möglichkeit privat zu kaufen, so wie es Studenten tun (nur eben auf Rechnung, da man hier von vorhandener Bonität durch das Dienstverhältnis ausgeht). Ob und wie die den Laptop von der Steuer absetzen (was ja auch ein Student kann) liegt bei Ihnen.


    Institute dürfen darüber hinaus auch mehrere Geräte bestellen, die dann dem Insitut gehören, wobei es dem Insitut obliegt, diese an Mitarbeiter als Arbeitsgeräte zu verteilen. Über die BBG (Bundesbeschaffungsgesellschaft) können Institute übrigens das ganze Jahr über bestimmte Hardware (Notebooks, Workstations, Drucker, Display, usw.) kaufen, da sind auch Geräte von Lenovo, HP und Dell dabei (somit sind Insitute nicht zwingend auf u:book angewiesen, bowhl "unsere" Preise und Modelle zumeist besser sind). Über die BBG können viele staatliche Stellen (auch Ministerien, Ä'mter, usw.) günstiger einkaufen, das ist quasi eine gigantische u:book Aktion das ganze Jahr über, aber eben nur für staatliche Stellen. :)


    Lg,
    Markus

    I hear you say "Why?" Always "Why?" You see things; and you say "Why?"
    But I dream things that never were; and I say "Why not?"


    —George Bernard Shaw (1856-1950)


  • Es geht darum wo du dein Notebook hauptsächlich einsetzt.
    Wenn du als Student einen Apple z.B. auch in einem geringfügigem Job (den ja sowieso leider extrem viele haben) einsetzt, dann ist das natürlich in Ordnung.
    Wenn dein Professor einen Apple verwendet um damit ein Buch zu schreiben ist das natürlich auch in Ordnung. (Ich persönlich kenne keinen Prof., der hauptsächlich Literatur verfasst und sonst nichts macht. Wobei Literatur ja auch eine gewisse Forschungsarbeit - bei manchen mehr bei anderen weniger, kennen wir ja eh alle - voraussetzt)


    Wenn aber eine Firma billig einen Laptop kaufen will nur weil einer ihrer Angestellten oder freien Mitarbeiter zufällig ein Student ist, dann ist das sicher nicht in Ordnung.
    Wir wollen euch unterstützen und nicht irgendwelche Firmen. Wir wissen alle dass die meisten Studenten wenig Geld haben und wir wissen auch dass sowohl Forschungsgeld an den Unis knapp ist als auch die Einkommen vieler Wissenschaftler (Assistenten sollten ja fast schon einen Extrarabatt bekommen) in der Privatwirtschaft deutlich höher wären.
    Diese Leute wollen wir unterstützen.

  • Zwei Studienkollegen und ich haben kürzlich eine OG gegründet um neben dem Studium diverse kleinere Projekte abwickeln zu können und dafür Rechnungen schreiben zu können. Als Softwareentwickler wollen (und brauchen) wir natürlich von Zeit zu Zeit modernere Hardware. Wir sind alle 3 Vollzeitstudenten und würden die Laptops (z.B. MBP) somit auch hauptsächlich für Studienzwecke verwenden. Trotzdem wäre es für uns ein großer Vorteil wenn wir uns durch eine Rechnung, die auf die Firma lautet nochmal etwas sparen könnten. Leuchtet doch ein, oder?

  • Bei der Bestellung kann eine Liefer- und eine Rechnungsadresse angegeben werden diese muss nicht ident sein -also kein Problem


    LG


    Brigitte