MS Office Enterprise 2007

  • Hi!


    Was genau unterscheidet diese "Enterprise" Edition, welche ich im Rahmen der ubook Aktion erwerben kann, von dem allseits beliebten "MS Office 2007 Home and Student" welches momentan um 65.- sogar im Saturn/Mediamarkt zu erwerben ist?
    Wie funktioniert das mit der Lizensierung? kann ich das auch auf 3 Rechnern installieren sowie das "MS Office 2007 Home and Student"? oder auf mehreren?


    Vielen Dank, Christoph

  • Hi,


    die Frage bzgl. der Lizenzbestimmungen von Office 2007 Enterprise wurde im Forum bereits beantwortet. Laut MS Österreich darf/kann diese Edition nur auf einem PC installiert werden. Hier der Link:
    Microsoft Office Please login to see this link.


    Allerdings habe ich von MS Deutschland (ich wurde dorthin verbunden) vor längerer Zeit die Antwort bekommen, dass die Enterprise Version auf einem Desktop u. einem Notebook parallel betrieben werden kann.
    Hab's nicht ausprobiert, aber es kann durchaus sein, dass die Dame vom Helpdesk zuviel versprochen hat oder die "non-educational" Version gemeint hat.


    Nachdem die Home&Student Version auf drei Rechnern gleichzeitig laufen darf, ist man preislich gesehen günstiger dran, auch wenn die Enterprise nur EUR 47,- kostet.
    Die Unterschiede der beiden Versionen lassen sich ergoogeln.

  • Der einzige Vorteil der Enterprise-Edition ist, dass Access dabei ist (wenn mans braucht), weil mit Publisher und InfoPath fängt man eh nicht viel an (gut vielleicht nutzen ein paar wenige Publisher).


    Die Lizenz war glaub ich nur für eine Installation, drum ists schon deutlich günstiger mit der Home&Student Version wenn man mehrere braucht.

  • Hi,


    Allerdings habe ich von MS Deutschland (ich wurde dorthin verbunden) vor längerer Zeit die Antwort bekommen, dass die Enterprise Version auf einem Desktop u. einem Notebook parallel betrieben werden kann.
    Hab's nicht ausprobiert, aber es kann durchaus sein, dass die Dame vom Helpdesk zuviel versprochen hat oder die "non-educational" Version gemeint hat.


    Nachdem die Home&Student Version auf drei Rechnern gleichzeitig laufen darf, ist man preislich gesehen günstiger dran, auch wenn die Enterprise nur EUR 47,- kostet.
    Die Unterschiede der beiden Versionen lassen sich ergoogeln.


    Kann das mit den zwei Lizenzen irgendwer bestätigen?


    Die Home&Student Version fällt nämlich für mich flach weil ich Outlook-Fan bin und das dort nicht dabei ist.


    Grüße, Christoph

  • Home and Student: Word 2007, Excel 2007, PowerPoint 2007, OneNote 2007 - auf bis zu drei PCs im Haushalt, keine kommerzielle Nutzung, im Handel ca. EUR 65,00


    Enterprise: Access 2007, Communicator 2007, Excel 2007, Groove 2007, InfoPath 2007, OneNote 2007, Outlook 2007, PowerPoint 2007, Publisher 2007, Word 2007 - via ACP Fit for Future (zB bei Comp Delphin) um EUR 47,00


    Outlook, Access, Publisher und ggf. auch InfoPath sind durchaus sehr nützliche Programme, wenn man weiß wie man sie effizient und sinnvoll einsetzt.


    Das Lizenzmodell "ein Hauptgerät, ein mobiles Gerät" bezieht sich an und für sich auf Office Ultimate, das im Funktionsumfang im Grunde ident mit Enterprise 2007 ist und derzeit in anderen europäischen Ländern von Studierenden im Rahmen des Programms "daswahreoffice.de" erworben werden kann. Entrprise ist an und für sich für Großkunden mit einer Volumenlizenz gedacht (ist zB an der Uni Wien im Rahmen der Standardsoftware für Insitute zu beziehen), daher kann ich nicht mit Sicherheit sagen auf wievielen geräten parallel es betrieben werden DARF.


    Ich denke es KANN problemlos auf mehreren Geräten parallel installiert werden. Seit kurzem liefert Microsoft per Windows Update das Office Genuine Advantage Tool aus, dass Office-Installationen auf korrekte Lizenzierung prüft - inwieweit sich das auf eine mehrfache Installation mit ein und demselben Schlüsel auswirkt kann ich nicht sagen. Ich würde aber annehmen dass bei drei, vier, fünf Installationen kein "Alarm" geschlagen wird, bei 3000 vermutlich eher. Im Gegensatz zur Windows-Lizenzprüfung ist allerdings mit keinerlei Einschränkung der Funktionalität zu rechnen:


    "Ein wesentlicher Unterschied zur WGA ist bei der Office-Echtheitsüberprüfung, dass es keinerlei Einschränkungen, wie etwa einen verdunkelten Bildschirm oder eingeschränkte Funktionalitäten geben soll, vermeldet man bei Microsoft. Wird eine Office-Version von OGA nicht validiert - dies kann unterschiedliche Gründe haben, siehe unten - dann erscheint in den ersten 30 Tagen zweimal am Tag ein Pop-Up. Nach dem Monat wird ein sichtbarer und nicht entfernbarer roter Warnhinweis eingeblendet. Professionelle RaubkopiererInnen und Leute, die wissentlich eine Fälschung einsetzen, würden die OGA ohnehin umgehen, weshalb es nicht um die Bestrafung oder Schlechterstellung jener AnwenderInnen gehe, die das Tool nutzen." (siehe: Please login to see this link.).


    Ich würde also eher zur Enterprise-Variante griefen, allein wegen Access und der Termin-/Kontaktverwaltung mit Outlook, die sich relativ gut mit den meisten gängigen Handies abgleichen lässt. Wer gelegentlich Mal eine Broschüre mit Publisher basteln will oder sich gar an die Formulargestaltung mit InfoPath macht, hat mit dieser Variante eine Menge Vorteile.


    HTH,
    Markus

    I hear you say "Why?" Always "Why?" You see things; and you say "Why?"
    But I dream things that never were; and I say "Why not?"


    —George Bernard Shaw (1856-1950)

  • Home and Student:
    Ich denke es KANN problemlos auf mehreren Geräten parallel installiert werden. Seit kurzem liefert Microsoft per Windows Update das Office Genuine Advantage Tool aus, dass Office-Installationen auf korrekte Lizenzierung prüft - inwieweit sich das auf eine mehrfache Installation mit ein und demselben Schlüsel auswirkt kann ich nicht sagen. Ich würde aber annehmen dass bei drei, vier, fünf Installationen kein "Alarm" geschlagen wird, bei 3000 vermutlich eher. Im Gegensatz zur Windows-Lizenzprüfung ist allerdings mit keinerlei Einschränkung der Funktionalität zu rechnen:


    Hallo Markus!


    Erst mal danke für die ausführliche Hilfe!
    Trotzdem bleibt meine Frage offen - ein "kann" und "müsste" bewahrt mich nicht davor eventuell doch die Katze im Sack zu kaufen.
    Ich habe nunmal einen Desktop und einen Laptop auf denen ich ein Office brauche.
    Das soll jetzt nicht unhöflich rüberkommen, aber das muss doch möglich sein bei Microsoft eine 100%ige Auskunft zu bekommen - wenn mir jemand eine direkte/konkrete Kontaktadresse geben kann kümmer ich mich auch gerne selbst darum, aber auf ewig langes support-gemaile hab ich keine Lust.


    Danke, Christoph

  • 3Hallo Christoph,


    ich denke Mal die Microsoft Infoline sollte da Auskunft geben können: 0800/0 123 345. Wenn Du anrufst, poste bitte was dort gesagt wurde. Wenn ich nicht vergesse, rufe ich dort morgen selbst Mal an.


    Lg,
    Markus

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    —George Bernard Shaw (1856-1950)

  • im zweifelsfall könnte man ja auf dem zusätzlichen rechner openoffice.org installieren ^^ das telefoniert nicht nach hause..
    einzig die ribbons hat es (Please login to see this link.) nicht, sonst ist oo.o 3.1 schon sehr ausgereift. (so stellt ibm sämtliche 360.000 arbeitsplätze dieser tage auf das hauseigene lotus symphony um, das darauf basiert - "Es gehe nicht darum, Kosten einzusparen. Vielmehr wolle IBM sicherstellen, dass in Zukunft alle Informationen auf allen IT-Plattformen und im Internet verfügbar seien.").


    wer auf outlook bzw. handy synchronisierung angewiesen ist, sollte vielleicht noch einen blick auf Please login to see this link. werfen
    (thunderbird 3 soll ja ebenfalls demnächst erscheinen, das mit integriertem kalender endlich an die studentischen ansprüche an einen personal information manager mit ms outlook gleichziehen wird.)


    ich fände es jedenfalls sehr gut, das oasis-standardisierte format hier etwas zu forcieren, um es via u:book leuten populärer zu machen, für die office = von microsoft ist! (dg hat mich grade mit daswahreoffice.de dazu inspiriert ; )
    schließlich sollen die dokumente, die in einer studi-laufbahn so anfallen, ja auch am ende noch problemlos zu öffnen sein, was bei den ms "upgrades" leider selten der fall ist (zB docx auf office2003...)

    lg,eg
    ______________
    vormals Please login to see this link.

    Edited once, last by User775 ().

  • Nichts gegen OpenOffice.org, ich bin prinzipiell auch dafür wo es geht und sinnvoll ist auf Open Source zu setzen. Ich empfehle es auch oft genug als kostenlose Alternative.


    Dagegen sprechen aber einige Tatsachen aus der Praxis, mit denen ich im Alltag am Helpdesk leider des Öfteren konfrontiert bin:


    -) Die Interoperabilität zu MS-Office ist - Sorry - miserabel. Da mag viel MS dran Schuld sein. Dennoch standen nicht erst einmal verzweifelte Studis vor mir, die abwechselnd auf der Uni in den PC-Räumen mit MS-Office und daheim mit OOo gearbeitet haben und denen dabei regelmäßig das Layout, Bildpositionen, Querverwiese, etc. verreckt sind (und offenbar war unklar, dass in unseren PC-Räumen auch OOo installiert ist).


    -) Einige Dinge sind schwer bzw. nur mit nötiger Planung im Vorraus realisierbar. Hab vor einigen Monaten Mal in Writer versucht via Abschnittswechseln unterschiedliche Seitenzahlformate zu definieren (typische Studiproblem bei der Diplomarbeit, man kommt erst kurz vor Agabe darauf, dass man gerne vor dem Inhaltsverzeichnis keine oder römische Zahlen will). Hab mir die Sache angesehen und der Weg dorthin wäre mehr als mühsam gewesen. Office 2007 mit SP2 bringt Support für OpenDocument mit, hab's dann damit geöffnet und realisiert.


    -) Leider wird, zumindest am ZID der Uni Wien, die vorhandene Dokumentation kaum und geplante Kurse gar nicht genutzt. Die Word-Kurse erfreuen sich hingegen größter Beliebtheit. Auch ist es gar nicht so einfach jemanden zu finden der sich mit OOo auskennt und kleinere Probleme nebenbei lösen kann (ähnlich wie das Windows/Linux-Problem).


    Die Inkompatiblitäten mit MS-Office sind - theoretisch - vorbei, OpenXML ist offen dokumentiert und sollte ja sogar ISO-Standard werden. Die Open-Source-Commuity war dagegen und wollte liber OpenDocument als Standard für alle Office-Suiten, außerdem war das Argument, das niemand außer MS selbst OpenXML in seinem vollen Spezifikationsumfang umsetzen können wird. MS-Entwickler hielten dagegen und meinten, dass etwa der Support für mathematische Formeln in OpenXML viel besser und feiner definiert ist, als etwa in OpenDocument (gut, da gäbe es ja auch MathML, aber jetzt schweife ich ab). Das Format ist jedenfalls offen und als Langzeitstrategie ausgelegt. Und für Office 2003/XP/2000 gibt es ein kostenloses Compatibility-Add-In, so dass diese Versionen (samt Viewern) mit DOCX, XLSX und PPTX umgehen können.


    Es ist ein Stück weit eine Grundsatz- und Idealismusdiskussion. Die Masse wird wohl immer das verwenden, womit sie sich "auskennt" (wenn auch nur ein bisschen), wo sie Support, in welcher Form auch immer bekommt, und was eine kritische Masse als "den Standard" ansieht. Gute Alternativen werden da vielleicht ignoriert. Das ist unter anderem ja auch ein grund für den Erfolg von Windows, dem iPod und dem VW Golf. :) Meiner Meinung nach müsste es schon viel früher mit dem Aufzeigen von IT-Alternativen losgehen, an der Uni ist es (fast) schon zu spät. Open Source vs. kommerzielle Software und Softwarepatente, diverse Standards (auch Webstandards), Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet aber auch dem Medium Computer, IT-Security, etc. sollte eigentlich schon im Informatikunterricht in der Schule behandelt werden, am besten schon in der Volksschule und auf gar keinen Fall trocken. Das würde dann im späteren Leben hundertmal mehr bringen als das erstellen von Webseiten mit Dreamweaver (ohne den Code zu kapieren), das Zeichnen mit Paint oder das umrechnen von binären in dezimale Zahlen und zurück. Leider gibt es auch heute noch eine Menge Informatik(lehramt)studenten, die von diesen Dingen keinen Schimmer haben und wohl weiterhin diesen Kram unterrichten werden. So... und jetzt schweife ich WIRKLICH ab. :D


    Lg,
    Markus

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    —George Bernard Shaw (1856-1950)

  • So... und jetzt schweife ich WIRKLICH ab. :D


    ^^ ja, stimmt eigentlich alles... gerade am helpdesk wird man bzgl. oo.o einen praxisnahen eindruck bekommen. auch mir ist es ned einwandfrei sympathisch - hoffe deshalb auf die neue lotus symphony-version (auch koffice 2 is ned schlecht, aber halt kein office 2003, mit dem ich soweit am zufriedensten bin.)
    openxml ist halt streng genommen kein wirklicher standard. denn selbst ms hat es (noch) nicht geschafft, diesen zu implementieren, das wird ja erst mit office 2010 - & nur mal tlw. - nachgereicht.
    am augenscheinlichsten ist das daran fest zu machen, dass openxml über 6.000 Seiten an spezifikation "braucht" (noch dazu mit wirren querverweisen zu weiteren internen ms dokumenten, die nicht zugänglich sind), opendocument gerade mal 1/10. es wäre ja schon fortschritt genug, wenn zumindest standardmäßig odt statt doc(x)-dateien kursieren würden.
    und diplomarbeiten werden doch mit latex geschrieben ;) !?

  • ich habe meine noch in latex geschrieben, aber in den exakten wissenschaften nicht unueblich.
    als austauschformat fuer nicht zu veraendernde dateien empfiehlt sich pdf.

  • hast schon wer probiert?


    Grüße, Christoph


    Was genau? Am Helpdesk einen praxisnahen Eindruck bekommen? :)


    Lg,
    Markus

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  • Andere Frage: wäre es theoretisch denkbar in den kommenden Verkaufsfenstern auch Software von anderen Herstellern vergünstigt anzubieten? Also "normaler" Student gibts über das ZID (was ich so gesehen hab) ja fast nur Sachen, die ich mir auf chip.de auch runter laden kann ;)


    Ich denke da v.a. an Corel Draw, Photo Shop, Illustrator... also die Sachen, die toll zum arbeiten sind, aber ein normaler Student niemals bezahlen kann...

    „Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“
    - Albert Einstein (1879 - 1955)

  • Das Interesse ist, was Adobe angeht, offenbar enden wollend - von denen gibt's aber Schul-/Studentenversionen im Handel.


    Es muss auch nicht immer das größte vom Großen sein - Photoshop CS4 Extended kostet in der Vollversion 1360 EUR, in der Schulversion nur knapp EUR 170. Photoshp Elements 7.0 kostet knapp 60 EUR und dürfte für viele Anwendungszwecke ausreichend sein. Für etwa 50 EUR bekommt man Corel Paint Shop Pro X2 (ich arbeite seit ca. 13 Jahren, ich glaube das war Version 3.0 damit, komme super zurecht und habe von Fotoretuschierung über Flyer bis hin zu einer A0-Fotocollage damit alles problemlos hinbekommen). Überhaupt kostenlos bekommt zB Paint.NET oder The GIMP, mit denen man jeweils viel machen kann, was auch Photoshop kann.


    Als Alternative zu CorelDRAW! würde sich auch die Open Source Software Inkscape anbieten. Auch von der CorelDRAW! X4 Suite gibt's im Handel eine Home and Student Version um ca. 75 EUR (Vollversion ca. EUR 520).


    Priinzipeill ist es aber immer toll, wenn wir über u:book noch mehr Service für die Studierenden und Mitarbeiter anbieten können.


    Lg,
    Markus

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    —George Bernard Shaw (1856-1950)

  • kann man die office cd bei acp auch abholen??
    knappe 9 eur versandgebühren find ich etwas viel...
    hätt zwar interesse, auch win 7 zu erwerben (sofern der preis stimmt :D), aber die aktion startet ja erst nach ubook - somit werd ich mir wohl auch nicht beides auf einmal schicken lassen können - und 2x fast 9 eur sind 18 eur versandgebühren....

  • Ich ruf morgen an, dann poste ich meine Erkenntnisse. Steht schon auf der ToDo-Liste.


    Lg,
    Markus

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